
Riviera VodiceSovlja ist eine sehr ruhige, kleine Badebucht mit einigen Dutzend Privathäusern, einem Restaurant und einem kleinen Einkaufsladen. Weitere Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Post und Freizeitangebot findet man im nächsten ca. 2 km entfernten Ort Tribunj. In Sovlja kann man noch einen ruhigen und erholsamen Urlaub verbringen. Außerdem findet man hier einen kleinen, künstlich angelegten Sandstrand. Unsere Hausbesitzer in Sovlja organisieren zudem ein umfangreiches Freizeitangebot; Bootsverleih (4 PS), Fahrradverleih, 1 Mofa zum Verleih, Tagesausflüge zu den Kornati-Inseln, Ausflüge zum Fischfang, Moorbad, außerdem Halbpension möglich. Wenden Sie sich an einen der Besitzer. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten wie Discothek, Bars, Tennis, Minigolf, Wasserski, Jetski u.a. findet man im ca. 4,5 km entfernten Vodice. Tribunj ist ein kleiner Fischerort mit Hafen, etwa 3 km westlich von Vodice. Hier ist alles etwas ruhiger und gediegener, als im turbulenten Vodice. Die malerische Altstadt liegt auf einer kleiner Halbinsel, die einen Besuch lohnt. Vodice (4.500 Einw.) entwickelt sich immer mehr zu einem der bedeutendsten Ferienorte in Dalmatien. Vodice hat eine hübsche kleine Altstadt mit engen Gassen, gemütlichen Tavernen, zahlreichen Restaurants, Cafés und Bars. Ferner gibt es Tennis- und Minigolfplätze, eine Marina mit Bootsverleih, Discotheken und Bars. Die gutausgestatteten Hotels mit vielen Sportmöglichkeiten, die nahen, vorgelagerten Inseln mit ihren guten Bademöglichkeiten und die neugebaute Marina locken immer mehr Urlaubsgäste an, die den kleinen Ort im Hochsommer langsam zum Überquellen bringen. Menschentrauben schieben sich die kilometerlange Hafenpromenade entlang, so daß es einem beim Zusehen ganz schwindlig werden kann. Geht man jedoch in die Altstadtgassen mit Natursteinhäusern und Weinkellern, wird es ruhiger und provinzieller. Die Stadt war bereits unter den Römern besiedelt. 1402 wurde sie erstmals in Urkunden erwähnt, als man die Kirche Sveti Kri` erbaute. Die Barockkirche wurde 1746 anstelle einer älteren Kirche erbaut. 1664 wurde Vodice gegen die Türkeneinfälle mit Mauern, Türmen und zwei Festlandsbrücken befestigt. Ein Überbleibsel aus jener Zeit ist der Coric-Turm. Vodice war reich an Trinkwasser und die Bewohner lebten von den Erträgen der fruchtbaren Erde. Noch bis zum Mittelalter versorgte Vodice auch umliegende Orte mit Wasser. So erhielt die Stadt ihren Namen Vodice (Wässerchen). Die verschiedenartigen Strände (Kies und Fels) bieten Badefreuden für jederman. Vodice ist wirklich empfehlenswert für den aktiven, unternehmungslustigen Gast. |
Sibenik (45.000 Einw.) ist die älteste von Kroaten und Südslaven gegründete Stadt. Die visuelle Identität der Stadt wird von zahlreichen Festungen und Stadtmauern geprägt. Über der Altstadt erhebt sich die 70 m hoch gelegene Festung Sveta Ana, von der aus man einen umfassenden Blick auf die Stadt, die Mündung der Krka und den Flußlauf sowie die Inseln hat. An der Hafenpromenade ist jede Menge los. Man schlendert an den beiden mittelalterlichen Kanonen vorbei durchs Meerestor, die Stufen hoch zum Hauptplatz mit dem Sveti Jakob Dom. Gegenüber das Rathaus im Renaissancestil aus der Zeit, zu der man die Kathedrale vollendete. Durch einen Bombenangriff der Alliierten wurde der Bau vollkommen zerstört. Nach dem Krieg wurde die Fassade originalgetreu restauriert. Die Loggia ist ebenso eine Renaissancearbeit. Einst gab es in der Stadt verteilt etliche Bauwerke dieser Art. Den Rektorenpalast neben der Kathedrale errichtete man zur gleichen Zeit. Heute befindet sich darin das sehenswerte Stadtmuseum. An der Südseite steht der Bischofpalast aus der zweiten Hälfte des 15. Jh.s. Östlich vom Domplatz die im 15. Jh. erbaute Sveti Ivan Kirche, Stilgemenge aus Gotik und Renaissance. Am Ende der Hauptgasse Richtung Theaterplatz steht die gotische Barbarakirche aus dem 15. Jh. In ihr befindet sich ein kirchliches Museum. Mächtig thront die Festung Sveta Ana über der Stadt, sie ist die Älteste, Sveti Ivan im Nordwesten ist dagegen die Höchstgelegene. Im Osten befindet sich eine dritte Festung Subicevac und an der Kanaleinfahrt liegt noch die die Nikolausfestung. Alle dienten der Türkenabwehr und wurden in venezianischer Zeit erbaut. Eine der größten Sehenswürdigkeiten des dalmatinischen Hinterlandes sind die Wasserfälle und die zahlreichen Schluchten des Flusses Krka. An dem nur etwa 50 km langen Fluß gibt es acht große Wasserfälle. Der bekannteste Wasserfall ist Skradinski buk. Er ist etwa 100 m breit, die Wassermassen stürzen über fünf Terrassen und 17 Stufen herab. Der bekannteste See ist Visovacko jezero. In der Mitte dieses Sees befindet sich die kleine Insel Visovac mit dem fünf Jahrhunderte alten Franziskanerkloster. Die Krkafälle sind mit dem Auto von Sibenik landeinwärts zu erreichen. Führer konnte man auch von Sibenik mit dem Boot die Kakamündung aufwärts zu den Wasserfällen gelangen, jetzt nur noch bis Skradin. Die Weiterfahrt zu den Wasserfällen ist inzwischen verboten, 8000 Yachten pro Saison waren einfach zuviel, das letzte Stück muß per Taxiboot zurückgelegt werden oder ab Skradin 4 km zu Fuß. Eine besondere Sehenswürdigkeit sind vor allem die Kornaten, eine Inselgruppe von 140 Inseln und Klippen. Die Kornaten, ein Labyrinth aus Meer und Inseln von phantastischen geomorphologischen Formen, sind der inselreichste Archipel im ganzen Mittelmeer. |