
Riviera MakarskaDie Riviera von Makarska beginnt in Brela und zieht sich hier 50 km weit nach Süden. Schöne Kiesstrände und schattige Pinienwälder machen sie zu einem gernbesuchten Teil der Adria-Küste. Im Hintergrund erhebt sich das schroffe Biokovo-Gebirge mit dem höchsten Berg an der dalmatinischen Küste Sv. Jure (1762 m). Mit seinen langen Kiesstränden, postkartenblauem Meer, Kiefernwäldern und subtropischer Vegetation ist es einer der schönsten Abschnitte der kroatischen Adriaküste. Brela (1.500 Einw.) ist von Pinienwäldern umgeben und besitz einen, schönen, langen Kiesstrand, der sich beidseitig des kleinen Hafens erstreckt. Der Ort am Meer entstand erst in diesem Jahrhundert und ist ganz auf den Tourismus eingestellt. In mehreren Hotels und Privatunterkünften wird gut für die Gäste gesorgt. Von Brela führt ein Weg am Ufer entlang in die nächsten Ort Baska Voda (1.400 Einw.). Der Ort, mit seinem spindelförmigen Glockenturm und einer Barockkirche, gehört zu den meist besuchten der Makarska Riviera. Um allen touristischen Bedürfnissen zu genügen, ist hier in den letzten Jahrzehnten viel gebaut worden. Da die weitgeschwungene Kiesbucht dadurch aber nicht größer wird, herrscht oft ziemliche Enge. Proajna und Bratus sind kleinere Orte mit Kiesstrand in ihrer Bucht und ohne Hotels. Makarska (9.000 Einw.), der Hauptort und das touristische Zentrum der Makarska Riviera zeichnet sich durch einen langen Kiesstrand, Hotels, nette Lokale und ein gutes Unterhaltungsangebot aus. Der Ort mit seinem Hafen liegt an einer halbrunden Bucht und hat sich teilweise sein dalmatinisches Stadtbild erhalten. Obwohl die Stadt auf eine lange Gschichte als Piratennest der Neretljani zurück blickt, besitzt der Ort nur wenige Sehenswürdikeiten. Makarska geht vermutlich auf die römische Siedlung Muccurum zurück, die im 6. Jh. von den Ostgoten zerstört wurde. Während des Zweiten Weltkrieg und durch ein Erdbeben im Jahre 1962 wurden die meisten alten Gebäude zerstört. Sehenswert ist das Franziskanerkloster (15. Jh.) mit Kreuzgang, Bibliothek, Gemäldegalerie und einer originellen Muschelsammlung, sowie die Markuskirche (18. Jhd.) und der Barockpalast Ivanisevic. |
Das Badeleben spielt sich auf der Halbinsel Sv. Petar, mit Resten der Kirche Sv. Petar aus dem 15.Jh, und in der Bucht westlich davon ab. Kinderkarusell und Spielautomaten sorgen für Abwechslung vom Grillen. Hier auf der Halbinsel stehen die größeren Hotels. Der FKK-Strand liegt östlich des Ortes. Am ausgebauten Hafen promeniert man auf dem palmengesäumten Titova obala oder erholt sich vom Erholen in Café und Restaurants. Von Makarska besteht eine Fährverbindung nach Sumartin auf Brac. Die Anlegestelle und das Buchungsbüro sind in der Nähe des Hotels Biokovo, ebenso ein kleiner Strand. Von Makarska sind Wanderungen ins Biokovo-Gebirge möglich, beispielsweise auf den Sv. Jure. Oben am Berg liegt die alte Siedlung Tucepi (1.600 Einw.) mit Barockvillen und romanisch-gotischer Pfarrkirche Sv. Juraj aus dem 13.-14.Jh, der langgezogene neue Ort unten am Meer ist erst in den letzten 40 Jahren entstanden. Die Häuser und Hotels liegen zwischen Pinien- und Olivenbäumen. Am langen, flachen Kiesstrand zieht sich die Uferpromenade mit Palmen entlang, die sich fast an der ganzen Makarska Riviera finden läßt. Ein Sportzentrum mit Tennis, Tischtennis, Handball und Volleyball und allen Arten des Wassersports sorgt für Abwechslung. Das alte Tucepi, Gornji Tucepi, kann man über eine landschaftlich schöne Strecke mit dem Auto erreichen oder aber durch eine zweieinhalbstündige Wanderung. Außerhalb des neuen Küstenortes Tucepi finden sich einige kleine Buchten, auf der Strecke nach Podgora. Historische Bedeutung bekam der Fischerhafen Podgora (1400 Einw.) im Jahre 1942, als hier die erste Marine-Basis der Partisanen gegründet wurde. Das weiße, hohe Denkmal die “Möwenflügel” erinnert an dieses Ereignis. Ansonsten hat sich das Städtchen dank seines schönen Kiesstrandes, der sich entlang des ganzen Ortes zieht, ebenfalls zu einem modernen Touristenziel mit mehreren Hotels entwickt. Die nächsten beiden Orte Drasnice und Igrane haben noch wenig touristische Bedeutung. In Igrane kann man eine barocke Kirche und einen Wehrturm aus dem 17. Jahrhundert besichtigen. In beiden Orten bestehen Bademöglichkeiten an schmalen, aber langen Kiesstränden. |