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Pakostan (1.800 Einw.) ist ein von Nadelwald umgebener kleiner Hafenort. Zwar direkt am Meer gelegen, aber kein Touristenort mit Großhotels, sondern enge Sträßchen mit Natursteinhäuser, einige Bars und Restaurants, und kleine Bauernhöfe am Ortrand.

Pirovac (1.700 Einw.) liegt kurz vor der Abzweigung zur Insel Murter. Ein kleiner ruhiger Ferienort mit hübschen Badebuchten, meist flachabfallender Kiesstrand.

Tijesno (1.500 Einw.) liegt teils auf der Insel Murter, teils auf dem Festland. Das Ortsbild am Kanal wird beherrscht vom stämmigen Kirchturm der Pfarrkirche und ein paar älteren Häusern mit ihren ziegelsteinroten Dächern davor. Der Bootsverkehr und Campingurlauber sorgen hier für Leben. Schöner Kiesstrand am Ende der Landzunge.

Die Insel Murter ist 19 qkm groß. Sie liegt ganz nah am Festland. Über den 10 km langen Murterski Kanal führt an der engsten Stelle, beim Ort Tijesno, eine 37 m lange Zugbrücke. Die einfache Anreise zu den vielen sandigen Badestränden führt jedoch in der Hauptsaison oft zu Überfüllung. Drei gut ausgestattete Yachthäfen und Chartermöglichkeiten bieten ein ideales Sprungbrett für den nahen Kornatenarchipel. Von Tijesno aus führt eine Straße den Murterski Kanal entlang nach Betina, das eine Werft für Sportboote besitzt.

Betina (1.200 Einw.) ist ein kompaktes kleines Städtchen, mit engen Gäßchen bis hinauf zur Pfarrkirche. Gemütlich ist der alte Kern von Betina mit seinen meist alten Häusern in rosa, gelb oder Naturstein. Am Hafen herrscht reges Treiben, Menschentrauben lärmen über den Platz. Betina ist wahrscheinlich der schönste Ort auf der Insel Murter mit viel Atmosphäre um den alten Hafen.

Murter (2000 Einw.) ist der Hauptort der gleichnamigen Insel mit einer sandigen Badebucht und Kiesstrand. Der Ort ist trotz des großen Yachthafens immer noch ein einfaches Fischerstädtchen mit schlichten Häusern entlang der Uferstraße. Das neuere Murter ist mit dem alten Kern, Stari Murter, zusammengewachsen. Der Hauptplatz, umringt von Kneipen, Obstmarkt und Souvenirständen, ist sehr hektisch. Vor dem Ortskern, am Ende einer Zypressenallee, steht die mittelalterliche Kirche Sveta Marija. Hier stand einst die illyrische, später römische Siedlung Colentum, die erste Siedlung der Insel. An der Nordwestküste ist Slanica (Sandstrand), die meistbesuchte Badebucht der Insel.

Jezera (850 Einw.) zieht durch den neugebauten Yachthafen und den nahegelegenen Campingplatz immer mehr Gäste an. Um das hufeisförmige, gut geschützte und ebenfalls neu angelegte Hafenbecken gruppieren sich etliche Fischlokale. Den Namen Jezera (Seen) erhielt der Ort nach den kleinen Wassertümpeln, die nach den Herbst- oder Frühjahrsgüssen entstehen.