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Istrien
 

Der Diana-Tempel, der einst parallel zum Augustustempel stand. Das goldene Tor (Porta Aurea) wurde schon vor über 2000 Jahren als Ehrenbogen für die Familie der Sergier errichtet. Das Herkulestor, das als Teil der römischen Stadtbefestigung errichtet wurde, die Porta Gemina (Doppeltor) um 150 n. Chr. erbaut, das Kastell von den Venezianern 1630 an der Stelle des römischen Kapitols erbaut und vieles mehr. Das Badeleben Pulas spielt sich an den umliegenden Buchten ab. Besonders schön ist die 10 km südöstlich von Pula gelegene große Bucht, an deren flachem föhrengesäumten Ufer Medulin liegt und gegenüber die alten Fischerdörfer Premantura und Pomer, die in den vergangenen Jahren immer mehr Gäste anzogen.

Premantura ist ein malerischer Ort, der in einer kleinen geschützten Bucht an der südlichsten Landspitze Istriens liegt. Nach Südosten öffnet sich die tief eingeschnittene Bucht von Medulin. In ihrem innersten Winkel liegt das für seine Muschelzucht bekannte Dorf Pomer.

Pomer ist eine kleine, bewaldete Halbinsel mit einer Anlegestelle für Fischerboote. Die Halbinsel ist flach und mit Strandpinien bewaldet, ihr Strand ist meist felsig und in manchen Buchten kiesig.

Medulin ist der größte Ort in der verzweigten Medulin-Bucht mit seiner charakteristischen Kirche heute Mittelpunkt eines Touristenzentrums mit Campingplätzen, Ferienanlagen und Hotels.

Rabac (1.200 Einw.) liegt an einer von waldigen Hängen umgebenen Bucht mit schönem Kiesstrand und Felsplatous. Das ehemalige Fischerdorf wurde buchstäblich zum Badeort aufgebläht, aber durch treppenförmige Abstufung architektonisch geschickt der Umgebung angepaßt.

Moscenicka Draga (1.800 Einw.) war früher mal ein urgemütliches Fischerdorf, eng in die kleine Kiesbucht gedrängt. Jetzt beherrschen die Urlaubsgäste die Straßen. Unten am Kiesstrand liegt der Badeort mit einigen Hotels, während oberhalb in den Bergen malerisch der Ort Moscenicka mit Stadttor, Loggia, Barockkirche und winkeligen Stiegen und Gassen ein Bild von alter Zeit gibt. Der 400 m lange Kiesstrand leidet in der Hauptsaison an chronischer Überfüllung.

Lovran (4.800 Einw.), das seinen Namen den hier wachsenden Lorbeerbäumen verdankt, ist ein vornehmer Badeort im Grünen. Die Altstadt mit dem malerischen Hafen weist noch einige Erinnerungsstücke an das Mittelalter auf. In Lovran verbringt man einen ruhigeren Urlaub als im benachbarten Opatija. Nicht viel weniger mondän, doch etwas zurückgezogener, da Lovran weit weniger Hotels aufweist als der berühmte Nachbarort. Hier beginnt die vielbesuchte Riviera von Opatija mit einer ununterbrochenen Kette von Villen, Gärten und Parkanlagen die sich über die Orte Ika, Icici bis Opatija hinzieht, eine Kurpromenade von 12 km Länge.

Icici (1100 Einw.) ist ein kleines Fischerdorf, das sich zum Badeort mit Hotel und Campingplatz entwickelt hat. An ihm führt ein besonders schönes Stück des Uferwegs entlang bis zum nächsten Ort, Opatija.

Opatija (19.000 Einw.) ist der meistbesuchte Badeort im Kvarnergolf. Der älteste Touristenort Kroatiens verdankt seine Entwicklung dem milden Klima im Schatten der Ucka-Gebirge (1396 m) und dem Bau der Wiener Südbahn im vorigen Jahrhundert. Palmen, Agaven, Zedern, Lorbeerbäume, Magnolien, Glyzinien und Mimosen schmücken die Gärten und Parks der Kurstadt, die sich seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts zum mondänen Winter-Urlaubsort der höchsten Kreise des kaiserlichen Wiens entwickelte. Villen und Hotels jener Zeit bestimmen noch heute das Stadtbild des vielbesuchten Urlaubsortes. Der schönste Ausflug ist eine Fahrt auf das Ucka-Gebirge.

Von Matulji aus, wo sich auch die Bahnstation von Opatija befindet, fährt eine Straße (bis zu 18 % Steigung) durch Nadel- und Buchenwälder zum Fernsehturm empor. Der Rundblick vom Aussichtsturm ist einer der schönsten und weitesten, die man in Kroatien finden kann.